Rund um einen Kamin

feet-99991_640Die Energiepreise steigen und steigen, da ist jeder froh, wenn er sein Haus oder die Wohnung noch zusätzlich mit Holz heizen kann. Darum sind diejenigen die einen Kamin ihr Eigen nennen, besonders gut dran. Damit auch das Brennmaterial dafür nicht so sehr den Geldbeutel strapaziert, kann auch hier auf einiges geachtet werden.

Holz ist nicht gleich Holz und es gibt Unterschiede, denn hier gilt es nach der Qualität zu schauen, billig heißt nicht immer einwandfrei. Das Holz sollte einen trockenen Zustand haben und außerdem auch kein Ungeziefer aufweisen. Am besten ist es, sich nach Birken- oder Buchenholz umzusehen, aber auch Fichte und Kiefer eignen sich für einen entspannten Abend am Kamin.

Augen und Nase offen halten

Holz das nicht einwandfrei ist, erkennt man schon am Geruch, es sollte möglichst neutral riechen, wenn es moderig riecht, dann ist das Holz mindestens einmal nass gewesen und das fördert die Rauchentwicklung im Raum. Für kleine Mengen Kaminholz genügt in der Regel der Gang zum Baumarkt, möchte man länger und intensiv den Kamin nutzen sollte man nach einem Holzhändler Ausschau halten, der liefert im besten Fall bis vor die Haustür.

Den Kamin richtig anzünden, so geht es!

Ein Kamin sollte immer ohne eine große Rauchentwicklung in Gang gebracht werden, doch dazu ist einiges zu beachten. Hier helfen Tipps,bei der richtigen Technik, dann ist kein Ärger vorprogrammiert. Beim Anzünden ist darauf zu achten, dass nur richtig trockenes Holz verwendet wird, nasses Holz hat schlechte Brenneigenschaften.

Des Weiteren bieten eckige und unregelmäßige Holzstücke mehr Brenn-Fläche und sie eignen sich besser als Holzstücke mit einer runden Form.

Das Holz sollte gut positioniert werden, bei einem klassischen Kamin, in dem der Aschebehälter von einem Rost bedeckt wird, sollten ein paar Stücke Kaminanzünder auf das Gitter gelegt werden, dann wird das Anmachholz zeltförmig gestapelt, über das Anmachholz werden zum Schluss noch zwei bis drei Holzscheite gelegt. Dabei sollte darauf geachtet werden, dass zwischen den einzelnen Stücken Holz immer eine kleine Luftlücke bleibt. Zudem sollten die Kaminanzünder auch nach dem Aufbau noch gut mit einem Feuerzeug oder Streichholz entzündbar sein.

Zum Anzünden eigen sich bestens lange Kaminholzanzünder, sie sorgen dafür das keine Verletzungsgefahr besteht. Außerdem ist die Luftzufuhr das A und O bei einem Kamin, darum nie vergessen, den Luftzufuhrregler aufzuschieben.