Modernisierung Teil 2 – Kosten kalkulieren

Der nächste Schritt ist der, sich Angebote einzuholen für alle Bereiche die involviert sind. Sinnvoll ist es, sich jeweils home-367403_640(2)drei Angebote von unterschiedlichen Firmen einzuholen um auch hier Vergleichsmöglichkeiten zu haben. Bei manchen sind Zusatzarbeiten im Preis inbegriffen, bei manchen werden diese extra berechnet. Was sich am Ende ordentlich zu Buche schlägt.

Die Angebote am besten in Zusammenarbeit mit einem Fachmann prüfen, um alle Eventualitäten durch sprechen zu können. Versteckte Kosten, Materialkosten, Zeitraum der Maßnahmen, Ausfallkosten etc. Oft kann man Kosten einsparen, wenn man die Handwerker in einer Flaute beauftragt. Die Wintermonate eignen sich hierfür hervorragend, da hier in der Regel weniger Aufträge rein kommen.

Um Rabatte raus zu schlagen sollte man aber flexibel bleiben, und keinen festen Termin im Auge haben ab dem die Arbeiten erledigt sein sollten. Die Arbeiten die eine beauftrage Firma durch führt kosten nun mal mehr. Aber man sollte bedenken, dass die Arbeiten von Fachleuten ausgeführt wurden und Qualität hat nun mal seine Preis!

Natürlich besteht die Möglichkeit Arbeiten selber auszuführen, aber wenn man sicher sein will, dass die Qualität nicht leidet und nachher alles so ist wie mann es sich vorgestellt hat, sollte man diese nur durch führen, wenn man diesen Vorgang beherrscht.

Kosten- Nutzenrechnung aufstellen

Die Kosten und die Bauzeit sollten in Betracht ziehen und vor Vertragsabschluss überlegen, ob der erhoffte Nutzen den möglichen Aufwand wirklich lohnt. Nach erfolgreicher Modernisierung kann der Marktwert der Immobilie höher liegen als der Kaufpreis und die Modernisierungssumme zusammen. Bei einem eventuellen Verkauf der Immobilie macht sich aber nicht jede Modernisierung bezahlbar. Dies sollte man vor der Umsetzung immer bedenken. Was der eine als Nutzen sieht, ist für den nächsten Geld und Platzverschwendung.

Genaue Planung hilft beim Bankgespräch

Ein Kostenplan macht Verhandlungen mit der Bank leichter und erleichtert später bei der Umsetzung die Kontrolle der getätigten Ausgaben. Um bösen Überraschungen beim Umbau vorzubeugen, hält man Sicherheitshalber einen Betrag von 10% der Bausumme als Reserve zur Verfügung. Eine umfassende Modernisierung der Haustechnik und der Hauskonstruktion lohnt sich in jedem Fall.

Der Vorteil ist, dass sich die Immobilie im Nachhinein einfacher und vor allem preiswerter warten und unterhalten lässt. Man bedenke aber, dass man nach der Modernisierung jährlich einen Betrag von 2 Prozent der Modernisierungskosten zurück legen sollte, um die laufenden Unterhaltskosten decken zu können.